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Amidam
‣ Varianten: Amedahm, Amedam, Amedom, Amidum, Amydam
{gr. άμυλον; franz. amidon 'Stärke'}
de Stärkemehl; et tärklis

QUELLEN

Lindner 1762, 222
Amydam, Richen S. .. Amedahm, Stärke, Kleister, aus dem griechischen αμυλον

Friebe 1794, 277
Amidam Einige Fabriken z.B. von Leber, Puder und Amidam

Gutzeit 1886, 33
Amidam in 480. 222 Amydam, die ehemals gew. Benennung für Stärkemehl, nach franz. amidon. Sterkel oder Amidam, 172. 1788. 281. Auch zu Speisen oft benutzt st. des jetzt gebräuchlichen Kartoffelmehls. Im brem. Wörterbuch Amedam und Amedom, in Schiller-Lübben's mnd. Wtb. Amedom und Amidum und abgeleitet aus griech. άμυλον, ebenso in 480. 222.

pudern

QUELLEN

Gutzeit 1890, 402
pudern, 1) von leichtem Schneefall, stäuben. Es pudert, es hat gepudert, d. h. es fällt etwas Schnee, der den Erdboden eben nur bedeckt, gleichsam bestreut. — 2) die Ware ist gepudert, gepfeffert, teuer. In Grimms Wtb.: de waare is pudert und peffert (theuer genug). — 3) einen, ihm einen starken Verweis geben, ihm harte Vorwürfe machen. Ausgehunzt (man nannte es „gepudert“) zu werden, Memoiren eines Livl. I. 60. J. 1883. Mittelniederdeutsch u. plattdeutsch ist Puder fein gestoßenes Gewürz. Daher sprüchwörtlich: Puder und Pfeffer bekommen, harte Vorwürfe hören müssen, 468 u. 476.


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