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Päring: osas

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Kullachen das

QUELLEN

Hupel 1795a, 133
Kullaichen, das (Ehstn. eigentlich Kullake) ein Schmeichelwort welches nach einer genauen Uebersetzung etwa Goldchen heißen möchte; aber es bedeutet mein Liebchen, Theurer!

Eckardt 1904, 70f.
Sicher bietet der Nordlivländer, mehr noch der Estländer, in seiner Anlehnung an das Volksidiom dem Südlivländer und Rigenser gleiche Gelegenheit, dazu große Augen zu machen oder vielmehr die Ohren zu spitzen, wenn er etwa von koljen (umziehen), tilksen (tröpfeln), versolkern (verunreinigen), verlagguniren (zerbrechen) oder gar von Pulmajürri und Pulkajunker redet. „Wai Papping“, was heißt denn das nur alles? hat jener auf der Zunge, und dieser denkt bei den scheuen Blicken des andern - „pai Kullachen", deutsch scheint er nicht recht zu verstehen. - Immerhin halten sich die Anleihen, die wir hüben wie drüben bei den Landessprachen machen, in bescheidenen Grenzen, wenn wir sie z.B. mit den überreichen Anklängen an das Plattdeutsche vergleichen, wofür uns Sallmann in seinen lexikalischen Beiträgen interessante Belege liefert.

Ojansuu 1906, 92
Kullachen Lieber, Bester, estn. = Kullakene G. kullakese Diminut. von kuld Gold (Schmeichelwort), vgl. auch kullane, finn. kultainen.

Kiparsky 1936, 47
Kullachen [kúlaχən] n. 'Lieber, Bester (ein Schmeichelwort)' ‹ estn. kullakene Dimin. von kuld 'Gold' mit Suffixangleichung. - SALLMANN N: 20, OJANSUU 92, SUOLAHTI 111. - E. und EL.

Kobolt 1990, 166
Kullachen n Schmeichelwort, etwa: Goldstück, Liebe(r), z.B. Kullachen, was hast du mir alles mitgebracht!
estn. kullake Goldstück, Liebchen.


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