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Dreskammer die
‣ Varianten: Dreeskammer, Tresekammer

QUELLEN

Bergmann 1785, 17
dreßkammer, Sakristey (in Frisch Treschkammer)

Hupel 1795a, 240
Treskammer, die, st. Sakristey. (Es wird wie Trähskammer ausgesprochen, soll aber vielleicht Trese- oder Tresorkammer heißen.)

Gutzeit 1864, 200
bei Grimm Drese- und Tresekammer. Bei Gadebusch (325) Dreskammer, bei Bg. u. St. Dreßkammer; gesprochen gew. Dräs- auch Drästkammer. Gadebusch (325) sagt: jedermann in Preußen spricht Dreskammer, welches so viel bed. als eine Kammer, in der dder Schatz der Kirche verwahrt wird. - Jetzt, wenigstens in Riga, bei Gebildeten verdrängt durch Sakristei. - In Livland hier u. da auch Scherkammer u. Gärbekammer (-), lett. gehrkammeris, d.i. Kleiderkammer, vom lett. gehrbes, Kleid. Sonderbar ist, dass sowol Dres- als Gärbekammer mit Hilfe englischer Wörter auf dieselbe Bed. (Kleiderkammer) zurückgef. werden können. Denn dress ist Kleidung, Anzug, und garb Gewand, Tracht. Ganz ähnlich ist das russ. Risniza, von Risa, kirchliches Gewand.

Sallmann 1880, 49
Sakristei, von ahd. drëso Schatz; in Bremen, Hamburg und Lübeck ist Trese das geheime Archiv, in welchem die ältesten u. wertvollsten Urkunden aufbewahrt werden.

Seemann von Jesersky 1913, 112
Dre(e)skammer, o. Raum hinter dem Altar, Sakristei.

Mitzka 1923, 18
Drēskammer - Sakristei

Masing 1926b, 57
Drēskammer „Sakristei“ (mnd. tresekamere; Schumann S. 22 Tres „die Trese in der Marienkirche, Aufbewahrungsort wertvoller Urkunden“; Frischbier I S. 150 Drēskammer, Trēskammer)".

DRWB II
Verweis auf Tresekammer.


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