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Aagang der
{mnd. agank 'Wassergang'; ndd. 'Wasserlauf, soweit er nicht verdämmt werden darf'}
'Strich Wassers in der Mitte von Bächen und Flüssen in der Breite von 6-12 Ellen, welchen die Uferbesitzer nicht verdämmen dürfen' de Königsader; et laevatee (jõe keskel); lv ūdensceļš
den Aagang offen lassen, sperren
Ueber Flüsse, welche nicht im Bereiche eines Grundeigenthümers sich befinden, dürfen daher keine Mühlendämme, noch Fischwehren geschlagen werden, sondern es soll derjenige, dem beide Ufer gehören, bei schiffbaren Flüssen in der Mitte einen Raum (Aagang, Königsader) von wenigstens zwölf schwedischen Ellen, bei anderen Flüssen und Bächen von sechs Ellen offen lassen.
vgl Betschewnik, Leinpfad

QUELLEN

???, 649 (1496)
dar de awganck isz; an der beke desz awganges; Reg: agank, awgang, awgank, nd. Wasserlauf, soweit er nicht verdämmt werden darf

Bunge 1838, 175
Ueber Flüsse, welche nicht im Bereiche eines Grundeigenthümers sich befinden, dürfen daher keine Mühlendämme, noch Fischwehren geschlagen werden, sondern es soll derjenige, dem beide Ufer gehören, bei schiffbaren Flüssen in der Mitte einen Raum (Aagang, Königsader) von wenigstens zwölf schwedischen Ellen, bei anderen Flüssen und Bächen von sechs Ellen offen lassen.

Gutzeit 1859, 2
Aagang Königsader: derjenige Strich Wassers in der Mitte von Bächen und Flüssen in der Breite von 6-12 Ellen, welchen die Uferbesitzer nicht verdämmen dürfen. den Aagang offen lassen, sperren. - Seit schwed. Zeit

Seemann von Jesersky 1913, 99
Königsader, tiefste Rinne im Flußbette

Masing 1926b, 41
Aagang „Strich Wassers in der Mitte von Bächen und Flüssen in der Breite von 6-12 Ellen, welchen die Uferbesitzer nicht verdämmen dürfen. (mnd. agank ′Wassergang′, zu mnd. a, ahe, ahd. aha, got. ahva ′Fluss′, lat. aqua; als Flussname Aa in Livland, Kurland und Norddeutschland, Ache in Süddeutschland

Masing DBWB, 2f.
Aagang, m (āgaŋ), Fahrwasser eines Flusses, tiefste Rinne im Flußbett. Über Flüsse, welche nicht im Bereiche eines Grundeigenthümers sich befinden, dürfen…keine Mühlendämme noch Fischwehren geschlagen werden, sondern es soll derjenige, dem beide Ufer gehören, bei schiffbaren Flüssen in der Mitte einen Raum (Aagang, Königsader) von wenigstens zwölf schwedischen Ellen, bei anderen Flüssen und Bächen von sechs Ellen offen lassen. Bunge, Privatr. I, 175, § 100 (1838). Der….in der Mitte des Flusses offen zu lassende Raum – der Aagang oder die Königsader – muss in Livland, da wo beide Ufer einherrig sind, zwölf schwedische Ellen bei grösseren, sechs Ellen bei kleineren Flüssen, breit sein. Broecker, LEC Privatr. 178/9 (1902). Aagang, Königsader, tiefster Rinne im Flußbette. SvJ 99 (1913).


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