[BSS] Baltisaksa sõnastik

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Ukas der
‣ Varianten: Ukase
{russ. указъ '(kaiserlicher) Befehl'}

QUELLEN

Bergmann 1785, Ukase, (aus dem russ.) ein Befehl.

Hupel 1795a, 244
Ukase, die, (Russ.) d.i. ein Befehl von dem Beherrscher, oder auch von den Reichscollegien; ein von jenem herrührender namentlicher oder ausdrücklicher, heißt Imennoi- (eigentlich Imennúi-) Ukase.

Petri 1802
Ukase die, oder eigentlich der , ein Befehl vom Regenten oder dem Senate. Daher Immänoiukase, ein Manifest oder Befehl von dem Monarchen selbst, oder in seinem Nahmen vom Senate in St. Petersburg unterschrieben.

Sallmann 1880, 12
Ukas, m, Kaiserlicher offener Befehl.

Westermann 1887, 388
Ukas kaiserlicher Befehl, a.d. Russ.

Gutzeit 1887a, 74
[russisch] Russische Benennungen haben sich insbesondere im Fahrwesen zur Geltunggebracht: Droschka, Chomutt, Kaftan, Priprasch, Telegge, Troika, Tamntass. Ferner in einigen Gegenständen des Hausgeräts: Tschemodan, Ssamowar; in Ausdrücken, welche auf Gesetzgebung und Staatsgewalt sich beziehen: Ukase, Poschlin, Krepost, Oklad.

Kiparsky 1936, 188
Ukase [ukāzə] f. '(kaiserlicher) Befehl' ‹ r. указъ id. E.L.K. BERGMANN 73, HUPEL 244, GUTZEIT I, 16, SALLMANN V. 9; N. 12. Gemeindeutsch Ukas [ūkas] auf literarischem Wege aus dem Russischen übernommen.

Stegmann von Pritzwald 1951, 180
Die Sprache der Bürokratie hingegen eröfnet interessante Rückblicke auf die baltische Geschichte. Die entlehnten Verwaltungsausdrücke folgten dem politischen Wechsel - von der polnischen und schwedischen über die Russische, hin zur lettisch-estnischen Zeit (Prikas und Ukas, dann Pagast und Saeima).

Nottbeck 1987, 96
Ukas (rus.) Befehl / E.K.L.R.
Das war ein Ukas, gegen den sich nichts machen ließ.

Kobolt 1990, 276
Ukas, mit Betonung auf der zweiten Silbe, m Befehl.
russ. Ukas, mit Betonung auf der zweiten Silbe, Befehl; nhd. Ukas mit Betonung auf der ersten Silbe, Erlaß, Verordnung, Vorschrift, Befehl.


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