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Leitud 8 artiklit

päch Interj
‣ Varianten: päh, pfäh, pfäch

siehe auch Interjektionen

QUELLEN

Kobolt 1990, 192
päch! Interjektion pfui!
estn. päh

Parch der
‣ Varianten: Parchent

QUELLEN

Gutzeit 1887b, 326
Parch (ᴗ), der, st. Parchent. Den 5. Sept. 1621 ist in einer Vogteirechnung verzeichnet: zu Pärchen 2 Ellen dem Trompeter die Augen zu verbinden 4 Mark, 349. XXI. 1. Bett-Pargen bei Stücken, 87. — Wir kennen dies Wort nur mit P; Grimms Wtb. hat Barchent „als die heute feststehende Form.“ — Parch, im Scherz ein Jude, —vermutlich weil die Juden früher, in den 20r u. 30r J., gern parchene Gewänder (in der Art der Schlafröcke) trugen.

Seemann von Jesersky 1913, 153
Parch, Barchent
Parch, Park
Parch jud. Lump

Masing 1924-1926, 405
20) Parch (= Jude. „So'n judscher Parch!“ In Kurland gebräuchlich. Parch, mnd. parchem = Parchent. Gutzeit a.a.O. 326 erklärt die Bedeutungsübertragung durch einen Hinweis darauf, dass die Juden in den 20er und 30er Jahren des XIX. Jahrhunderts „gern parchene Gewänder in der Art der Schlafröcke trugen.“)

Masing 1926b, 63
Parch, Parchent 'Barchent' (mnd. parchem; Frischbier II, S. 121 Parchem).
[ebd. 24: mnd. parchen, bd. Tenuis st. Media]

Kiparsky 1936, 198
Parch [parχ] m. 'Lump' ‹ jidd. ........... 'Grind' oder (eher) ‹ russ. dial. пархъ id. Vielleicht auch ‹ weissruss. пархъ 'жидъ' (Карский Бѣлоруссы S. 146). - Belege für Riga: JESERSKY 153; MASING Schelten 405.

Kobolt 1990, 195
Parch(ent) m weiches, aufgerauhtes Gewebe
mnd. parchem, parcham Barchend; lbg. Parchen Baumwollenzeug; nhd. Parchent.


QUELLEN (Informanten)

Parch Barchent, WL 6,49

Pich

QUELLEN

Seemann von Jesersky 1913, 155
Pich. w. R. Pick, Pech.
pichen - pechen
verpicht sein, auf etwas: durchaus zu erlangen suchen.

Poch der

QUELLEN

Gutzeit 1887b, 374
Poch (-), der, nd. pooch, Dolch, lat. pugio. Mit dem Poche stecken, 166a, XV/XVI. 556 aus d. Diarium Reckmanns v. 1588. Einen Reuter-pocken, 264. s. Pock.

psch

QUELLEN

Gutzeit 1890, 400
psch, mit zwischenlautendem i, 1) dasselbe was pschi. — 2) Scheuchlaut für Gänse, russ. гыль гыль, psch! psch! Zuruf an die Gänse, um sie fortzutreiben, Pawlowsky-Asmuss russ. Wtb. — Aber auch für andres Geflügel, um sie wegzuscheuchen.

puch Interj
‣ Varianten: püch

QUELLEN

Gutzeit 1890, 401
puch u. püch (ᴗ), Laut malend für das Pfauchen der Lokomotiven od. Lokomobilen.

püch Interj
‣ Varianten: puch

Pusch der

QUELLEN

Gutzeit 1890, 408
Pusch, der, Busch, doch in eingeschränkten Grenzen. Ein Pusch Blumen, Blumenstrauß; ein Pusch Hare, Büschel Hare. Dazu stimmt russ. пучекъ und lett. puschkis. Die Modeblätter sprechen: Der Damenhut ist mit einer Touffe Rosen oder einer Federntouffe geziert; bei uns oft dafür: mit einem Pusch Rosen oder einem Federpusch. — 2) Flockchen, Häufchen, z. B. Wolle, Seide, Hare. In ders. Bed.: Puschchen, Schuppchen, Tschuppchen. — 3) ehemals statt Busch, Gehölz, Wald. Schon in der livl. Reimchronik. Von dem häufigen Lagerholz die Püsche verunreiniget, 185. 492.


QUELLEN (Informanten)

Pusch Haarbüschel, vgl. Puschel WL 5,32.
1mal im estn. Sprachbereich belegt.


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