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Leitud 6 artiklit

kelstern

QUELLEN

Gutzeit 1889a, 32
kelstern, qualstern, Schleim speien. Riga.

Kloster

QUELLEN

Gutzeit 1874, 54f.
Kloster, wurde (wird noch jetzt oft?) der Raum benannt, welcher von dem (jetzt verschwundnen) Diakonat (Wohngebäude des zweiten oder Nachmittags- Predigers) der Jakobikirche Rigas hinter der Alereikirche durchführt und ehemals Grund des Marienmagdalenenklosters war, Wendt in 174. 1844. Von dem dort ehemals stehenden Kloster hat die Klostergasse an derselben Stelle ihren Namen.
In Grimms Wtb. Sp. 1235 wird bemerkt, dass das Wort begreiflicher Weise ein europäisches geworden. — Richtiger ist, dass es so weit in Europa reicht, als das katholische Glaubensbekenntniss sich ausbreitete. Es fehlt daher vollständig bei den Russen, die es durch das griech. monastyr wiedergeben.

Sallmann 1880, 124
Kloster der Raum in der Unterstadt von Reval, wo früher ein Kloster stand und jetzt das vonGustav Adolf eingerichtete Kronsgymnasium seinen Platz hat.

Gutzeit 1889a, 37
Kloster. Im Kloster wonen, hieß in Riga noch Anfang dies. Jahrh., in der Gegend des Ritterhauses, hinter der Alexeikirche wonen. Auch in Reval heißt Kloster ein Raum in der Unterstadt, wo früher ein Kloster stand, 390c. 124.

Klüster

QUELLEN

Masing 1926b, 71
Klüster - Haufen, Klumpen (Schumann 73 Klunster, Kl. Groth Kluster

knistern

QUELLEN

Gutzeit 1874, 63
knistern. Oft durch knastern verstärkt. Das Feuer knistert und knastert; der Schnee knistert und knastert unter dem Tritte bei strenger Kälte, vgl. Grimms Wtb. 1445. 1. 6.

Küster

QUELLEN

Lindner 1762, 230
Küster von Custos, in Preußen mehr Glöckner.

Hupel 1795a, 131f.
Küster, der, heißt in Lettland der Glockenläuter; aber in andern hiesigen Gegenden ist er der Kirchner (ein hier unbekanter Ausdruck) und an den Landkirchen der Vorsänger, auch größtentheils zugleich der Kirchspiels-Schulmeister für die Bauerkinder.

Gutzeit 1874, 124
Küster, 1) heißt in Lettland der Glockenläuter, sagt Hupel, in seiner Gegend aber der Kirchner und in den Landkirchen der Vorsänger, auch größtentheils zugleich der Kirchspielsschulmeister für die Bauerkinder. —
2) eine Art Gebackenes aus Schmand und Eiern, gewönlich Güster genannt. Man hat Küster. Küsterkuchen, Küsterpudding.

Sallmann 1880, 54
Küster an St. Olai

Sallmann 1887, 466
Küster 'Fußtritt' einem einen Küster, d.h. Fußtritt geben.

Gutzeit 1889a, 55
Küster. Einem einen Küster geben, einen Fußtritt, Sallmann in 396. XXXIV.

Küsterat

QUELLEN

Bunge 1851, § 101
Küsterat. Auch sind die Ländereien, die von Küstern benutzt werden, sogen. Küsterate - hierher zu rechnen [d.h. zu den Kirchenländereien]

Wiedemann 1852
[Wiedemann in: Inland 1854, S. 94:] 'unorganische Monstrosität und „Küsterat“

Gutzeit 1874, 124
Küsterat, das, Küsterwohnung. Wie Pastorat.

Sallmann 1880, 57
[zitiert Wiedemann]

Hueck-Dehio 1955, 10, 12
das Küsterat 'Haus des Küsters': "...so schön wie hier im Küsterat wären ihre Sommerferien nie gewesen.“
"... das graue Dach des Küsterats“


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