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Leitud 10 artiklit

Artung die

QUELLEN

Gutzeit 1894, 2
Artung Zwar dasselbe Organ ist ergriffen, die Natur oder Artung seines Ergriffenseins aber eine verschiedene, 372. I. 4; um die Art und wo möglich auch die Artung der auftretenden Übel kennen zu lernen, ebda 191

Eisung die

QUELLEN

Gutzeit 1864, 252
Eisung. 1) Aufeisung od. Eisung am Stadtbolwerk. 349. XV. 1. — 2) Zerbrechen, Zerhauen, Zersägen des Eises im Flusse. Eine E. wurde im Frühjahr 1862 zum ersten Mal in der Düna unterhalb Riga vorgenommen, um den Eisgang ungefährlich zu machen. Das Eis wurde mit Eispiken aufgebrochen, rig. Ztg. 1862. 79.

Sallmann 1880, 63, 120
Eisung, Auf Eisung das Oeffnen und Ablösen des Straßen- oder Meereises, des letzteren, indem eine künstliche Rinne hergestellt wird; Auseisung, Eineisung das Hinaus oder Hereinschaffen eines Schiffs aus, bzw. in den Hafen durch eine ins Eis gebrochene Rinne.
Eisung das Brechen od. Zersägen des Eises auf Straßen, Gräben, Flüßen.

Festung die

QUELLEN

DRWB III, 519
1) Festung, Befestigung, Stadt ... 1573 Riga Erbb. II 1569 uf der stadtvestung

Gastung die

QUELLEN

Gutzeit 1877, 315
Gastung. Von Backen- und Brauen-Gästung frei sein, 245. Was Gastung. In welcher Bedeutung?

Gästung die
‣ Varianten: Gastung

vgl Gastung

QUELLEN

Gutzeit 1892b, 22f.
Gästung. Mandat der Königin Christina von 1632, bezieht sich hauptsächlich auf die den Bauern auferlegte Verpflichtung der Gäst- und Schüßungen, d. h. auf die von den Bauern zu leistende Aufnahme und Weiterbeförderung gewisser, in königl. Diensten reisenden Personen; es wurde veranlasst durch Klagen der Bauern über mißbräuchliche Handhabung der Gäst- und Schüßungen. Auffallend, dass Grimms Wtb. zwar das Zw. gasten und gästen hat, als Hw. jedoch nur Gastung. Bei uns scheint nur Gästung vorzukommen.

Hütung die

QUELLEN

Hupel 1795a, 98
Hütung, die, heißt 1) die Grasung, ein Weideplatz z. B. die Kälber gehen in die Hütung; 2) die grasende Herde, z.B. diese Magd ist bey der Hütung.

Pantenius 1881, 23
die Hütung die Viehweide

Gutzeit 1889b, 554
Hütung, die, ehemals auch Hütung. Nach Hupel 1) Grasung, Weideplatz. Die Kälber gehen in die Hütung; auch in 210. 2) Die grasende Herde. Die Magd ist bei der Hütung. — Die Vedeutungen lassen sich aber wol zurückführen auf: Ort des Weidens und Handlung des Viehhütens. In die Hütung gehen, 210, d. h. weiden, auf den Weideplatz; die Mägde kein Mal, ohne wenn es kalt ist, ohne Spinn- od. Knittwert in die Hüttunge schicken, 328. 44: auf den Weideplatz. In Livland müssen alle Hunde in der Hütung mit einem vom Gemeindegerichte zu gebenden Stabe, am Halse quer hängend, versehen sein, 154. I. 225.

Ingung die

QUELLEN

Gutzeit 1889b, 558
Ingung, die, Nasalirung. Den Russen ist die I. fremd; sie sprechen daher das Nebenwort ungern ebenso wie den Namen Ungern (-Sternberg), d. h. ун-гернъ.

Innung die

QUELLEN

DRWB VI, 262
Stieda-Mettig 446: a. 1583.

Mastung die

QUELLEN

Gutzeit 1887b, 219
Mastung, die, 1) Gesammtheit des zur Mast aufgestellten Viehs. Die ganze M., 176. 1831. 212, 2) selten für Mästung. Die M. von Ukrainern, 190. 113.

Stunk

QUELLEN

Nottbeck 1987, 89
Stunk - Hut, Mütze (stud. Ausdr.) / E.K.L.R.
Der Stunke war eine verächtliche Kopfbedeckung.


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