[BSS] Baltisaksa sõnastik

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Leitud 1 artikkel

babbeln schw [h]
{ndd. 'lallen, murmeln'}
‣ Belege: Estland, Südlivland, Kurland, Livland, Dorpat, Goldingen, Libau, Mitau, Reval, Riga, Tukum (die erste Hälfte des 20. Jh.)
1. de babbeln; et lobisema, patrama; lv vāvuļot
Er babbelte den ganzen Abend, aber keiner hörte zu
siehe auch Gebabbel
2. de lallen, murmeln; et lalisema, pobisema
ein Kind spricht nicht, sondern babbelt
"[...] wenn ich aus der [...] Synagoge den murmelnden Gesang höre - ich kann es begreifen, daß einen Juden dabei Andachtsschauer fassen können.“ - „Ich nicht, ich habe nie etwas anderes als schauderhaftes Gebabbel gehört.“
„Du babbelst ja wie in der Judenschule.“
‣ Synonyme: herbabbeln

DAZU:
siehe auch Gebabbel, vgl herbabbeln

QUELLEN

Sallmann 1880, 28, 44
babbeln ′unverständlich, unbedacht reden′

Gutzeit 1886, 95
babbeln Nie bappeln wie in Grimms Wtb. Der Philosoph Schelling brachte, in einer öffentl. Vorlesung zu München 1841, das Wort seltsamer Weise mit Babel und Sprachenverwirrung zusammen. Eine Nachricht über diesen seinen Ausspruch in d. Münchener pol. Ztg. Febr. 1841.

Masing 1926b, 48
babbeln ′unverständlich sprechen′ mnd. babbeler ′der rasch und unverständlich spricht′ Frischbier I, S. 48.

HWbGA 1936, 202
babbeln ′lallen, murmeln′ nd. Rest

Nottbeck 1987, 19
babbeln ′viel und undeutlich reden / E.K.L.R. Er babbelte den ganzen Abend, aber keiner hörte zu.′


QUELLEN (Informanten)
Krause, Ingeborg: Riga

Plath, Gerhard: Dagö, Eltern: Pernau, Reval
undeutlich und viel reden


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