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Leitud 6 artiklit

blähen V [h]
Vr

QUELLEN

Gutzeit 1886, 149
blähen sich, vgl. lett. bleest, sich bräsig machen.

blühen V [h]
Vi

QUELLEN

Gutzeit 1886, 155
von der See oder dem Seewasser, sich an der Oberfläche mit einem gelblichen Schlamm überziehen. Auch in 390c. 116. Die See blüht; vor dem, dass dies geschieht, badete man sonst nicht in der See. Am 4. Juli schwamm auf dem See die sog. Wasserblüte, dichter u. schöner, als man sie je gesehen. Das Ganze (die Masse, welche die Wasserfläche bedeckte, und an Substanz und Farbe den gewönlichen Bierhefen glich) war nichts weiter als das gewönliche Blühen des Wassers, Langenbeck in 174. 1822. 285. - Dat Water blög't, 479, wenn bei der Sonnenwärme ein grünlicher Schlamm auf der Oberfläche stehender Gewässer sich bildet. Ebenso in 476.

brühen V [h]
Vt

QUELLEN

Gutzeit 1859, 155f.
Brühen ist hier nicht bloß begießen mit kochendem Wasser und in demselben stehen lassen. Denn: wir brühen Mehl, Butter und Wasser zusammen, 158; Wasser und Mehl werden mit Butter gebrüht, 158; geweichtes Weißbrod eird mit Butter und Mehl gebrüht, 158; man brüht alles recht gar; man brüht die Grütze und Milch auf dem Feuer dick und gar; wird der Puddingteig beim Brühen nicht fest genug, 158, Gebrühtes Brod; gebrühtes Mehl; gebrühter Pudding, 155. 243; zu einem steifen Teig gebrüht, ebenda 243 u. 246.

Gutzeit 1886, 187
brühen. Grimms Wtb. fürt unter 2.c. die Bedeutung von plagen, narren, necken an und verweist teils auf brauten 2), teils auf nd. brüden-brü'en. Das Niederdeutsche widerlegt diese Zusammenstellung, und verbietet brühen, brauten u. brüden-brä'en zu vermengen; das nd. brüden-brü'en ist weder brauten, noch brühen. Brud ist nd. Braut, Brüde und Brü'e Spott, Hon, Ärger u. von diesem Brüde-Brü'e kommt das nd. Zw. brüden-brü'en, d.h. äffen, necken, seinen Spaß haben mit. Dem Brüde und brüden-brü'en entspricht Gehei und geheien und brü'e dine Moor (Mutter) ist ganz das russ. jebi twoju matj. s. geheien.

Gutzeit 1886, 187
brühen Gebrühtes Brod; gebrühter Pudding; gebrühte Klümpfen, 155. 2. 255, aus süßem Schmand, Mehl u. Ei. - Gebrühtes Futter für Vieh, mit heißem Wasser übergossenes Heu od. Stroh.

Gutzeit 1886, 187
brühen st. brüten, fürt Krüger (319. 333) aus Kurland an. vgl. in Grimms Wtb. die Verwandtschaft von brühen und brüten.

Gutzeit 1898, 6
brühen. Man brüht in einem passenden Kasseroll in einem guten Stück Butter etwas Mehl, 155. 2. 200. vgl. Nachträge v. 1886 und I. 155.

buchen V [h]
Vt

QUELLEN

Gutzeit 1886, 190
(◡), einen, einem eins: hauen, schlagen, puffen. vgl. Grimms Wtb.

büchen Adj

QUELLEN

Gutzeit 1886, 190
Von Häringen unterscheidet man büchene Ware u. föhrene, d.h. in büchenen u. förenen Tonnen; jene etwas teurer. J. 1863.

bühen V [h]
Vt

QUELLEN

Lindner 1762, 224
Bühn. Bühen (verb) in Lauge legen [als Wäsche?] (nicht lesbar)


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