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ausbringen V [h]
1. Vt de hinausbringen
bringen Sie die Tassen aus, aus der Stube hinaus
aus der Stadt hinaus in die Umgebung derselben
2. Vt
Junge ausbringen
wenn die Hühner, Anten nicht zu rechter Zeit aus bringen
solche Ganß pfleget selten wohl auszubringen
3. Vt 'durch Putz vorteilhaft erscheinen lassen'
Blumen unter dem Hut bringen auch ein hässliches Gesicht aus
schöne Kleidung einer Dame trägt dazu bei, sie auszubringen
4. Vt 'heraus- oder zurückbringen von der größeren Münze oder Geldsumme, die mitgegeben wurde'
Klein-Geld ausbringen
wie viel Geld hat er ausgebracht?
5. Vt de ausbegleiten
Lotsengeld fürs Ein- u. Ausbringen eines Schiffes
die Herzogin wurde von der Bürgerschaft zu Pferde ausgebracht
6. Vt 'von Personen: als Verlobte in den Mund der Leute bringen.'
ein Mädchen als Braut, einen jungen Mann als Bräutigam ausbringen
sie wird ausgebracht mit dem Herrn 'man sagt von ihr, sie sei Braut von'
sie ist viele Male ausgebracht, aber ganz fälschlich
7. Vt 'zu einem bestimmten Preis an- oder ausbieten'
als sie aber hernach der Sache inne geworden, haben sie es (das Wachs) höher ausgebracht 'höher im Werte gehalten'
der Concursbuchhalter soll eine Kladde halten und in derselben eintragen, wie hoch jedes (versteigerte) Stück ausgebracht worden; der Concursbuchhalter soll bei Versteigerung der Sachen aufs Beste ausbringen, d.h. des Theuersten verkaufen, 349. X. 4. - 7)

QUELLEN

Gutzeit 1859, 70
ausbringen 1) hinausbringen. Bringen Sie die Tassen aus, aus der Stube hinaus; aus der Stadt hinaus in die Umgebung derselben. 2) Klein-Geld. Wie viel Geld hat er ausgebracht? heraus oder zurückgebracht von der größern Münze oder Geldsumme, die mitgegeben wurde. 3) ein Mädchen alsBraut, einen jungen Mann als Bräutigam. Sie wird ausgebracht mit dem Herrn -: man sagt von ihr, sie sei Braut von. Sie ist viele Male ausgebracht, aber ganz fälschlich. 4) Als sie aber hernach der Sache inne geworden, haben sie es (das Wachs) höher ausgebracht: höher im Werte gehalten, theurer an- oder ausgeboten, 194. bei Hiärn 65.

Sallmann 1880, 88
ausbringen von Personen, als Verlobte in den Mund der Leute bringen.

Gutzeit 1886, 77f.
ausbringen 5) Junge. Wenn die Hühner, Anten nicht zu rechter Zeit aus bringen, 328. 172; solche Ganß pfleget selten wohl auszubringen, ebda. 178. vgl. Grimms Wtb. - 6) Lotsengeld fürs Ein- u. Ausbringen eines Schiffes, 289. 2. Die Herzogin wurde von der Bürgerschaft zu Pferde ausgebracht, 350. XXVIII. 1728. vgl. ausbegleiten u. Grimms Wtb. 1)-4) durch Verarrendirung die Stadtgüter höher a.u.mehr Geld einschaffen, 349. XIV. 2. J. 1677; der Concursbuchhalter soll eine Kladde halten und in derselben eintragen, wie hoch jedes (versteigerte) Stück ausgebracht worden; der Concursbuchhalter soll bei Versteigerung der Sachen aufs Beste ausbringen, d.h. des Theuersten verkaufen, 349. X. 4. - 7) Durch Putz vorteilhaft erscheinen lassen. Blumen unter dem Hut bringen auch ein hässliches Gesicht aus, lassen es vorteilhafter erscheinen; schöne Kleidung einer Dame trägt dazu bei, sie auszubringen. - In 390c. 90. einen ausbringen, aufs Land bringen.


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