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abspicken V [h]
‣ Belege: Estland, Lettland (17. Jh.)
1. Vi Schüler. veralt. 'von Hause weggehen, wie zur Schule, aber nicht in die Schule' de weglaufen; et poppi tegema
2. Vi Schüler. 'heimlich eine Lernhilfe benutzen (beim Lesen oder Schreiben)' de spicken, abgucken; et spikerdama
‣ Synonyme: abschreiben
vgl spicken
3. Vt 'von einem etwas Schriftliches entlehnen' de abschreiben; et maha kirjutama

QUELLEN

Gutzeit 1859, 19
abspicken, 1) weglaufen. 2) abschreiben, von einem etwas Schriftliches entlehnen. In beiden Bed. gew.

Sallmann 1880, 80
abspicken losziehen, auf und davongehn; in unerlaubter Weise inder Schule ablesen.

Gutzeit 1886, 17
abspicken, 3) ein Schülerausdruck: von Hause weggehen, wie zur Schule, aber nicht in die Schule, sich begeben. Nicht dasselbe was: schwänzen. 2) in der Schule: in unerlaubter Weise ablesen. Gew. Auch in 390c. 80.

Masing DBWB, 135
abspicken, sw. (ápspik̅ən, -špik̅ŋ) 1. † weglaufen. Gtz. I, 19. Sallm. 80. Jetzt. gew. wegsp., lossp. _ 2. = abknallen. 4 (s.d.) a. = vom Nachbar abschreiben. Rev. Jd. * 3. in unerlaubter Weise in der Schule ablesen. Sallm. 80. Stryk.

Kobolt 1990, 35
abspicken nhd. spicken für die Schule abschreiben


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