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id Grüne KapelleKapelle die

QUELLEN

Campe 1956/1957, 22
Viele der alteingesessenen Familien sträubten sich gegen den Gedanken, ihre Verstorbenen in den Sandbergen eingraben zu lassen. Deshalb ließ man schon gleich im Herbst 1773 am Friedhofseingang durch den Zimmergesellen Joh. Heinr. Krahmer ein hölzernes oktogonales Totenhäuschen errichten. Der saalartige weite Raum dieses Baues sollte „zum Abtreten für die Leute des Leichengefolges dienen“, der geräumige Keller darunter aber als Aufbewahrungsstätte für Särge solcher Toten, die nicht begraben sein wollten. Seines grünen Anstrichs wegen wurde das hölzerne Totenhäuschen allgemein die „Grüne Kapelle“ genannt. Den prismatischen achtseitigen Bau schloß oben ein geschwelltes, blechgedecktes Mansardendach ab, dessen Spitze von einem laternenartigen Dachreiter mit dem Totenglöckchen gekrönt wurde. Etwas später ist in der Nähe der Grünen Kapelle ein steinerner, dem ersten in allen seinen Teilen ganz ähnlicher Bau errichtet worden.


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