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Kappe1 die

QUELLEN

Gutzeit 1874, 16
Kappe 1) Schleier an Damenhüten. Bis etwa 1840 war Kappe der allein gebräuchliche Ausdruck für Schleier, voile. In Grimms Wtb. 5.c. nur etwa in Florkappe wiederzufinden. Man nannte auch Schneedecken Schneekappen. Schlitten nebst Schneekappen, 172. 1790. 45. 2) an Stifeln u. Schuhen, der hintere Theil über dem Absatz oder Hacken. Grimms Wtb. 9.a. kennt es nur von Strümpfen. Der Stifel ist über der Kappe gerissen. 3) am Sattel. Die Kappe am Sattel, 185.579.

Gutzeit 1889a, 29
Kappe, über Feuerherden, engl. Küchen und dgl. aus Zigeln oder Blech Gew. Auch über Schornsteinen. Ein Schornstein mit oder ohne Kappe Riegen ohne Kappen über dem Ofen werden von d. livl. gegenseitigen Feuer Ver-sicherungsgesellschaft nicht angenommen (§32 des Regl.), wie die Öfen in den Riegen so müssen auch die Ofen der Badstuben mit einem doppelten Gewölbe, der sog. Kappe, versehen sein (ebda).

Kiparsky 1936, 89
kappe f. 'Grab' ‹ alett. kapa (heute kaps) 'Grab(Hügel)'. Belegt: kappe, dodenkappe (Doblen, J. 1426; UB. I, 7, 327). - Unklar ist der zweite Teil der Zusammensetzung kapmyll, up Deutsch genometh ein kerckhoff (Doblen, J. 1426; UB. I, 7, 326).
S. 28: im estn. Gebiet dafür „Kalmut“.


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