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Bett1 das

‣ Synonyme: Bettgestell, Bettlade, Bettrahmen, Bettstelle

QUELLEN

Gutzeit 1859, 128
Bett Schlafbett. Wir sagen: ein oder das Bett machen oder aufmachen od. zurechtmachen. Haben Sie mein Bett gemacht? Das Bett ist aufgemacht! Im ersten Fall fällt die Betonung auf Bett, im 2ten auf aufgemacht. Die Ausdrücke: ein Bett spreiten, decken, richten, aufrüsten, kennen wir nicht. Ein Bett ausziehen, wenn es ein Ausziehbett ist oder eine Schlafbank; ausschieben und einschieben, eine Schlafbank; zusammenschieben, ein Ausziehbett. - Ein ganzes Bett, 172. 1810. 37, d.h. vollständiges, aufgemachtes, nämlich „ein großer und ein kleiner Pfül, 3 Kopfkissen, eine Decke und ein Bettgestell.“ Ein, zwei Bett Bettzeug, d.h. die zu einem oder zweien Betten nötigen Pfüle, Matrazen und Kissen. Einige Betten, bestehend in Unter- und Hauptpfülen und Kopfkissen, 172. 1810. Nr. 29.

Gutzeit 1886, 141
Bett Gewönliche Ausdrucksweisen sind: ins Bett steigen, st. schlafen gehn. (Wahrscheinlich von d. frühern Gebrauch hoher Bettstellen). Sich zu Bette begeben, st. ins Bett gehn. Ins Bett kriechen, scherzhaft f. schlafen gehn. Aus dem Bett steigen, aufstehen. - Während meine Hausfrau das Bett macht, 344. 175/7. J. 1597. - Aufgemachte Betten. Schon in rig. Ratsprot. v. 1679: es sollen ihm auch zwei aufgemachte Bethen vor 4 Teutsche Gesellen verschaffet werden, 174. 1880. Nr. 34. - Ins Bett stecken, das Bett hüten lassen. Manche Ärzte haben die Gewonheit, ihre Kranken gleich (d.h. beim geringsten Anlass) ins Bett zu stecken.

Gutzeit 1894, 5
Bett Zu Bett liegen, bettlägerig sein. Ist er sehr krank? - „Gewiß! er liegt zu Bett.“ Gew.

Bett2 das
de Beet; et peenar

QUELLEN

Gutzeit 1859, 128
Bett Sehr gew. st. Bet, Gartenbet. Betten st. Bete. Auch das Bette. Bet und Bett zum Schlafen sind ursprünglich ein und dasselbe Wort, und erst im 17ten und 18ten Jahrhundert durch abweichende Schreibung unterschieden worden.


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