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Bauerkapitän der
‣ Varianten: Bauercapitän

QUELLEN

Gutzeit 1886, 110, 203
Bauercapitän. Ehemals ein Beamter an den Stadtpforten Rigas, Pfortencapitän. vgl. Sonntag in 174. 1824. 189 u.f. Daselbst die Bestallungsurkunde eines Bauercapitäns v. J. 1671. Die Bauercapitäne finden sich indessen schon früher. In Melchior Drelings Kämmereirechn. v. 1647: Jakob Stoltenberg Bauercapitein mit 21 Thl. Gehalt u. (ihm untergeben) Heinrich der Bauer-Leutenant mit 16 Thl. In 349 XIV. 10: dem Capitän bei der Naueenspforte jährlich 60 Thl. Alb., dem Leutenant bei der Johannispforte 45 Thl. Alb. - Die Pforten Rigas hießen die an den Enden der Vorstädte befindlichen Ausfarten.
Capitän, st. Bauercapitän. Dem Capitän bei der Nauenspforte jährlich 60 Thl. Alb. 349. XIV. 10.

Gutzeit 1892b, 5
Bauercapitän, sollte nach der Bestallungsurk. v. 8. Decbr. 1671, sowol der deutschen als undeutschen in der Vorstadt (Rigas) wohnenden Leute Capitain sein, die Fuhrleute nach Draguner Manier unterrichten, soll gute Acht haben auf Wachen, Gaffen, Pallisaden und Reduten. die Jahrmärkte auf beiden Marien mit der Wache besuchen, und alles Unheil und Tumult dort wie anderswo bei Tag und Nacht abwenden, bei Feuersbrunst sich mit seinen Instrumenten und Leuten schleunig einfinden und dämpfen helfen; soll auf das einkommende Landbier sehen und dessen Einfuhr möglichst verhüten u.s.w. Missiva. Vgl. Nachträge v. 1886.


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